Lehre

Struktur und Module, didaktisches Konzept, Übersicht der abgeschlossenen Masterarbeiten

Module des Studiengangs

Das Studium gliedert sich in vier Semester. In den ersten drei Semestern werden die Inhalte in fachlichen und übergreifenden Modulen vermittelt. Die Anfertigung der Masterarbeit erfolgt im vierten Semester. Eine Individualisierung des Studiums und der Studiendauer ist durch Belegung einzelner Module möglich.

In der ersten Präsenzphase des Studiums stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie die organisatorische und technische Einführung im Vordergrund. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, technisch und methodisch sinnvoll mit der Plattform arbeiten zu können.

Fachlich erfolgt im ersten Semester eine Einführung in die Themen der Bauphysik. In den Modulen werden das energiesparende Bauen, die Gebäudetechnik, das Klulturgerechte Bauen, die Bau- und Raumakustik sowie der Schutz gegen den Lärm behandelt. Neben der Vermittlung des benötigten technischen Fachwissens werden auch die geltenden nationalen und europäischen Regeln und Normen erläutert und ihr Anwendungsbereich erschlossen. Analyse- und Messmethoden wie die Thermografie oder akustische Messungen ergänzen den Lernstoff. Zur Erlangung fachübergreifender Kompetenzen wird darüber hinaus die Lehrveranstaltung Baurecht angeboten. Eine Projektarbeit zu einem praxisbezogenen Thema runden das Semester ab.

Tages- und Kunstlichtplanung, Brandschutz, Feuchteschutz und Biohygrothermik, Raumklima sowie Ökobilanzieurng bilden den fachlichen Umfang des zweiten Semesters. Die geltenden Richtlinien, gesundheitliche und umweltrelevante Aspekte der jeweiligen Fachgebiete werden besprochen. Übergreifende Themen sowie Wechselwirkungen der einzelnen Fachgebiete der Bauphysik werden beim Klimagerechten Bauen und bei der Ökobilanzierung ausführlich behandelt. Bisher erarbeitete Kenntnisse werden im Rahmen einer weiteren praxisbezogenen Projektarbeit angewandt.

Im Rahmen des Moduls Rechentools und Messeinrichtungen lernen die Studierenden, ein Problem zu abstrahieren und mit Hilfe anerkannter Methoden zu lösen. Fragen zu bauphysikalischer Sanierung, Bauplanung, Schwingungen im Bauwesen*, erdbebensicherem Bauen*, RWA-Anlagen*, Nachhaltigkeit sowie zu Nachhaltigkeits- und Energienachweisen werden ebenfalls behandelt. Die Studierenden werden befähigt, das erlernte Wissen in der Planung und in Entwürfen umzusetzen. Dazu stehen aus allen Teilgebieten der Bauphysik Computersimulationen zur Verfügung. Eine Veranstaltung zum Wissenschaftlichen Schreiben* bereitet auf die abschließende Masterarbeit vor. Eine Projektarbeit zu einem praxisbezogenen Thema runden das Semester ab.

Die Lehrveranstaltungen dieses Semesters sind zum Teil Pflicht und müssen belegt werden. Zum Teil (*) sind sie Wahlfächer, die ergänzend zu belegen sind.

Die Abschlussarbeit des Studiums im vierten Fachsemester ist die Master-Thesis. Mit dieser soll gezeigt werden, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb der vorgegebenen Frist ein bauphysikalisches Problem selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und darzustellen. Traditionell werden die erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert.

Zum Seitenanfang